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LAUFPASS 01/2015

17 Am Anfang gab es eine neue Halle, die es einzuweihen galt. Am Ende wurde daraus eine Technikmesse im Herzen des Fischereihafens, um den dort ansässigen Gewerbetreibenden die Möglichkeit zu geben, bestehende lokale und regionale Netzwerke zu intensivieren und neue Kontakte zu knüpfen. Inzwischen wird den Ausstellern und Besuchern eine immer größer und umfangreicher werdende Messe geboten, bei der unter anderem seit nunmehr fünf Jahren das Erleben und Mitmachen ausdrücklich erwünscht sind. Mit rund 400 Unternehmen und bis zu 9.000 Beschäftigten ist der Bremerhavener Fischereihafen ein beeindruckendes Gewerbegebiet, das immer noch weiter wächst, sich verändert und auf dem wirtschaftlichen Weg in die Zukunft ist. Einen großen Schwerpunkt des Gewerbegebietes im Fischereihafen bildet die Lebensmittelindustrie mit ihren großen Kühlhäusern: Von hier aus werden Märkte in der ganzen Welt beliefert. Aber auch Unternehmen aus der Windenergiebranche und dem Schiffbau haben in diesem Gewerbegebiet, nicht zuletzt aufgrund der guten Infrastruktur und der Vielfalt der angesiedelten Unternehmen, einen optimalen Standort gefunden. Um diese und weitere Unternehmen zusammen zu führen, Netzwerke zu intensivieren und neue Kontaktmöglichkeiten für die verschiedenen Branchen zu entwickeln, rief Holger Bartels, Geschäftsführer der Strako, Stahlarbeiten und Korrosionsschutz GmbH, vor fünf Jahren die erste Technikmesse im Fischereihafen ins Leben, die nun zum dritten Mal als Fischereihafenmesse am 8. Mai ihre Tore öffnen wird. In Enger Zusammenarbeit mit der Fischereihafen Betriebsgesellschaft und dem Energie-Konsens Bremerhaven, plant Bartels das Event und stellt sein Firmengelände inklusive der neu gebauten Halle zur Verfügung, in der sonst unter anderem Aluminium, Edelstahl oder Glas gestrahlt werden, und die der eigentliche Anlass der Veranstaltungen war. Die jährlich stattfindende Messe im Fischereihafen unterscheidet sich jedoch stark von anderen Messen. Verschiedenste Aussteller aus verschiedenen Branchen, wie zum Beispiel aus dem Bereich Technik, Ausrüster und Zulieferer, Fortbildungsinstitute, Wissenschaft, Lebensmittelindustrie und Klimaschutz, gewähren ihren Besuchern einen Einblick in ihren Arbeitsablauf und -alltag. Dies ist besonders interessant für Schüler, denen sich die Aussteller über den gesamten Vormittag der eintägigen Messe widmen. Die Jugendlichen können sich über unterschiedliche Berufe informieren und bei dem einen oder anderen Messestand auch mal mit anpacken und verschiedene Tätigkeiten, zum Beispiel aus dem Beruf des Korrosionsschutzarbeiters oder Sandstrahlers, ausprobieren. „Das ist hier nicht einfach nur eine Image- oder Produktshow, die Besucher sollen Spaß haben“, so Bartels. Fachvorträge der Aussteller runden das Messeangebot ab und bieten ein Gesamtprogramm, welches für Gäste jeden Alters geeignet ist. Auch in Sachen Klimaschutz wird bei der Organisation und Gestaltung der Fischereihafenmesse Wert gelegt: „Im letzten Jahr konnten wir knapp 2.000 Besucher zur Messe begrüßen. Gerade bei einer so hohen Besucherfrequenz finden wir es wichtig, unsere Messe ressourcenschonend und komplett CO2-neutral zu gestalten – sei es durch den Einsatz von Recyclingpapier oder auch die erneute Einrichtung des in den letzten Jahren bereits gut angenommenen Shuttle-Service, der die Besucher vom Schaufenster direkt zum Messegelände bringt.“ kl Längst nicht mehr in den Kinderschuhen 5. Fischereihafenmesse verspricht wieder ein voller Erfolg zu werden 5. Fischereihafenmesse Freitag, 8. Mai, 10.00 bis 18.00 Uhr Strako-Gelände, Grönlandstr. 3 Wer sich dafür interessiert, selbst Aussteller auf der Fischereihafenmesse zu sein, wendet sich an den Veranstalter Holger Bartels. Er steht ihnen für Ihre Belange mit Rat und Tat zu Seite. STRAKO Strahlarbeiten und Korrosionsschutz GmbH Grönlandstraße 3 27572 Bremerhaven www.fischereihafenmesse.de Telefon: 0471/9471-01 E-Mail: info@strako-bhv.de


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