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LAUFPASS 03/2017

gesundheit 44.Herbstfest Bremerhaven www.basta-magazin.de 37 Bilder: oriol san julian shutterstock.com linke Seite, uneres Bild), rvika shutterstock.com (linke Seite, Bild oben) Durchschnittliche Schlafenszeiten - Säugling: 17 Stunden - 1 Jahr: 15 Stunden - 2 Jahre: 13 bis 14 Stunden - 4 Jahre: 12 Stunden - 6 Jahre: 11 Stunden - 8 Jahre: 10 Stunden - 10 Jahre: 9 Stunden Text: Steffen Lünsmann www.lebenshilfe-bremerhaven.de Vorverkauf ab 28. August 2017: Lebenshilfe Adolf-Kolping-Str. 29 • Brötchengeber Adolf-Kolping-Str. 24 Drahtesel Heinrich-Brauns-Str. 6 BSV GmbH UU Lebenshilfe-Band „Echtes Leben“, Showprogramm, große Tombola, Fotoaktion und vieles mehr… Freitag, 22.09.2017 Stadthalle Bremerhaven Beginn 19 Uhr, Einlass 18 Uhr Eintritt: 10€ Vorverkauf • 12€ Abendkasse Gönnen Sie sich Wellness in der Moor Therme! Massagen, Kosmetik, Moor- und Entspannungsbäder. Gute Idee... besser bei uns! Moor-Therme in Bad Bederkesa am See Berghorn 13 · 27624 Geestland Tel. 04745/94 33-0·www.moor-therme.de Kind mittags nicht mehr schläft. Individuell ist die Entwicklung in diesem Zusammenhang aber sehr unterschiedlich. Viele Kinder benötigen auch mit 5 Jahren noch einen Mittagsschlaf, um ihre Defizite aus einem kürzeren Nachtschlaf auszugleichen. Warum ist Schlafen so wichtig? Damit Kinder wachsen können, benötigen sie Schlaf. Wissenschaftler von der Emory University in Atlanta haben nachgewiesen, dass Kinder, die mehr schlafen, größer werden. Das hängt damit zusammen, dass nach dem Einschlafen der Spiegel des Wachstumshormons steigt. Bei den untersuchten Kleinkindern stieg die Wahrscheinlichkeit eines Wachstumsschubes für jede Extrastunde an Schlaf um 20 Prozent. Das Hormon wird in den Tiefschlafphasen ausgeschüttet. Im Umkehrschluss bestätigte sich auch, dass Kinder mit Schlafmangel unter Wachstumsstörungen leiden. Ein weiterer Aspekt ist die Stärkung des Immunsystems. Bei ausreichenddem Schlaf werden nach Untersuchungen einer Forschergruppe aus Utrecht, Lübeck und Tübingen mehr natürliche Abwehrzellen gebildet als bei Schlafmangel. Kinder mit einem gesunden Schlafrhythmus erkranken seltener und sind weniger empfänglich für Infektionen. Im Tiefschlaf ist das Immunsystem besonders aktiv und speichert wichtige Informationen über Krankheitserreger, indem das Wissen von den kurzlebigen zu den langlebigen Immunzellen (T-Zellen) übergeht. Zudem findet während des Schlafs ein wichtiger Lernprozess statt. Die Einflüsse, die das Kind tagsüber aufgenommen hat, werden über Nacht verstanden und zu abrufbarem Wissen umgewandelt. Wie deutsche Wissenschaftler von der Universität Tübingen herausfanden, hängt dies damit zusammen, dass Kinder besonders lange in der dafür geeigneten Schlafphase »Slow-Wave-Sleep« (Tiefschlaf ) verweilen. Dadurch können Kinder sehr schnell Neues lernen und in ihrem Gehirn verfestigen. Eltern, deren Kinder häufig aufwachen und zu wenig schlafen, rät Sylvia Dreist: „Durchschlafprobleme können verschiedene Ursachen haben. Als Eltern sollte man genauer prüfen, was die Kinder vielleicht beunruhigt oder unter Stress setzt. Beratung kann hier sehr hilfreich dabei sein, Hintergründe schneller aufzudecken und zu bewältigen.“ Mehr Informationen unter www.dgsm.de (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin)


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