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LAUFPASS 04/2016

Ausstellungen BIS 19.02.2017 Mary Reid Kelley BREMEN BIS 19.02.2017 A Marquee Piece of Sod. Filme zum Ersten Weltkrieg von Mary Reid Kelley Mary Reid Kelley kombiniert in ihren polemischen, graphisch stilisierten Videos Malerei, Performance und sprachlich-verspielte Poesie. Dabei belebt sie Charaktere, die bestimmte Ideen aus der Geschichte verkörpern, sei es ein Soldat des Ersten Weltkriegs, eine Grisette in Paris oder die mythologische Figur des Minotaurus. KUNSTHALLE BREMEN 01.02.2017 BIS 28.05.2017 Im Zeichen der Lilie. Französische Druckgraphik zur Zeit Ludwigs XIV. Die Ausstellung präsentiert französische Druckgraphik der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, eine Epoche, in der sich unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. der Absolutismus in seiner für Europa prägenden Form entfaltete. In dieser Zeit bildete sich eine französische Schule des Kupferstichs heraus, die an italienische und niederländische Entwicklungen anknüpfte. KUNSTHALLE BREMEN BIS 29.01.2017 Emil Nolde trifft Paula Modersohn-Becker Paris um 1900: Die junge, noch unverheiratete Künstlerin Paula Becker und der Maler Emil Hansen, später Nolde, reisen in die französische Kunstmetropole – und begegnen sich. Zum Teil unveröffentlichte Briefe belegen, dass sich beide für den jeweils anderen interessierten. Über dieses Zusammentreffen hinaus finden sich biografische und künstlerische Parallelen, die erstmals im direkten Gegenüber aufgezeigt zu werden. Präsentiert werden insgesamt 70 Arbeiten der Künstlergrößen. MUSEEN BÖTTCHERSTRASSE 12.02.2017 BIS 21.05.2017 Annelise Kretschmer
 Fotografien 1922 bis 1975 Annelise Kretschmer zählt zu den bedeutendsten Fotografinnen der Weimarer Republik. Im Umfeld der Neuen Sachlichkeit behauptet ihr Werk eine eigenständige Position mit einem eigenwilligen ästhetischen Konzept. Mit rund 80 Originalabzügen, stellt das Paula Modersohn-Becker Museum ein umfangreiches Konvolut an Fotografien vor, die größtenteils noch nie öffentlich zu sehen waren. MUSEEN BÖTTCHERSTRASSE BIS SOMMER 2017 Oh Yeah! Popmusik in Deutschland Die Schau führt wie eine Radiosendung durch über 90 Jahre Popmusik in Deutschland – vom Swing der 1920er-Jahre über die Beat-Ära, Punk, Neue Deutsche Welle, Techno und Hip Hop bis zu heutigen Stilrichtungen. Nicht nur die Entwicklung in der BRD, sondern auch die Ereignisse in der Popgeschichte der DDR werden beleuchtet. Dabei werden nicht nur Hits präsentiert, auch Schlager, Kurioses, Randständiges und Vergessenes findet Eingang in die mit 200 Exponaten bestückte Ausstellung. FOCKE-MUSEUM, BREMEN 15.11.2016 BIS 05.02.2017 Deutscher Karikaturenpreis „Bis hierhin und weiter!“ Karikaturen machen nicht nur Spaß, sie haben die Kraft, mit wenigen Strichen Wahrheiten ans Licht zu zerren, welche mit Worten nicht greifbar sind oder gerade absichtsvoll und wortreich verschleiert werden. Mit den Mitteln der Satire entlarven sie schonungslos Missstände, Verlogenheit und Bigotterie in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Privatleben. WESERBURG, MUSEUM FÜR MODERNE KUNST BIS 26.02.2017 Mir ist das Leben lieber Sammlung Reydan Weiss. Ausstellung zum 25-jährigen Bestehen der Weserburg. Die Ausstellung „Mir ist das Leben lieber“ vereinigt über 100 Bilder, Skulpturen und Videoarbeiten, die auf sehr sinnliche und überzeugend provokante Weise Fragen der Identität, der gesellschaftlichen Rollenzuschreibung, aber auch existenzieller Bereiche wie Leben und Tod nachgehen. WESERBURG, MUSEUM FÜR MODERNE KUNST SEIT 05. NOVEMBER 2016 Amerika Ausgehend von der Besiedelung verschiedener Natur- und Kulturräume widmet sich die Ausstellung den Themen Einwanderung, Religion, Politik und Gesellschaft sowie Welthandel. Dabei werden neben inneramerikanischen Fragestellungen auch globale Auswirkungen thematisiert. Neben dem großen präkolumbischen Goldschatz des Übersee-Museums, einem reich gedeckten „Thanksgiving“-Tisch und einem lebensgroßen Bison begegnet man in dieser Ausstellung Menschen und ihren persönlichen Geschichten im Nord- und Lateinamerika des 21. Jahrhunderts. ÜBERSEE-MUSEUM BREMEN BREMEN Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport BIS 26. FEBRUAR 2017 Sport durchdringt heute nahezu alle Lebensbereiche. Er gehört zum modernen Lifestyle, er wird zum populären Massenspektakel oder verleiht elitäres Prestige. Der Siegeszug des Sports begann in Deutschland vor über hundert Jahren. Max Liebermann war der erste deutsche Künstler, der sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzte. Die Ausstellung in der Kunsthalle Bremen untersucht erstmals Liebermanns Blick auf Bewegung und Sport. Ausgewählte Werke von Edgar Degas, Édouard Manet und Henri de Toulouse Lautrec zeigen seine Inspiration durch die berühmten französischen Meister. Für die Darstellung des Tennisspiels fand er faszinierende Anregung bei dem britischen Impressionisten John Lavery. Anhand der Geschichte des Reitens, Tennis und Polos um 1900 wird anschaulich ein Bild des Großbürgertums der Kaiserzeit vermittelt: Die neuen englischen Sportarten waren damals der letzte Schrei. Außerdem erfüllte der Sport auch wichtige gesellschaftliche Funktionen. Nach dem Ersten Weltkrieg rücken die sportlichen Motive bei Liebermann in den Hintergrund. Nun entdeckten jüngere Künstler wie Helmut Kolle den neuen Boxsport als Motiv. Ihre Bilder und Skulpturen veranschaulichen den Kontrast zwischen Liebermanns eleganten Amateursportlern und dem Starkult im Berliner Sportpalast. KUNSTHALLE BREMEN DER KUNSTVEREIN IN BREMEN AM WALL, 28195 BREMEN, TEL. 0421 / 329 08 - 0 WWW.KUNSTHALLE-BREMEN.DE 110 www.laufpass.com BIS 26.02.2017 Mir ist das Leben lieber BIS 29.01.2017 Emil Nolde trifft Paula Modersohn-Becker Mir ist das Leben lieber Cindy Sherman, Untitled #408, 2002, Sammlung Reydan Weiss, © Courtesy of the artist and Metro Pictures Emil Nolde, Bruder und Schwester, 1918, © Nolde Stiftung Seebüll Mary Reid Kelley – Sadie, the Saddest Sadist, 2009 Videostill, Courtesy of the artist and Pilar Corrias Gallery, London © Mary Max Liebermann, Tennisspieler am Meer, erste Fassung, 1901, Öl auf Leinwand, 69,5 x 100,3 cm Museum Kunst der Westküste, Alkersum, Föhr. Foto: Repro Lukas Spörl ÖFFNUNGSZEITEN MITTWOCH BIS DONNERSTAG 10.00 – 18.00 UHR DIENSTAG 10.00 – 21.00 UHR MONTAG GESCHLOSSEN


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