Page 13

LAUFPASS 04/2016

kann die anderen zum Wachstum anregen. Kompromisse müssen wohl oder übel eingegangen werden. Stetige Forschungen, welche Stoffe dem Körper schaden und auch wie die schädlichen aus dem Wasser effektiv und kostengünstig entfernt werden, sind hier unerlässlich. Die derzeitige Lösung ist eine vierte Reinigungsstufe. Ein Tuchfilter kann etwa 97 % des Mikroplastiks auffangen und 80-90% der Spuren von Medikamenten lassen sich durch Zufuhr von Aktivkohle entfernen. Das würde für den Verbraucher 2,50 Euro bis 25 Euro pro Jahr höhere Abwasserkosten bedeuten. Aber auch die Aufklärung der Ärzte, Krankenhäuser und Arzneimittelhersteller wird in Erwägung gezogen, um den Medikamentenkonsum nur auf das Nötigste zu beschränken und die Verpackungsgrößen anzupassen. Der Umwelt, der eigenen Gesundheit und dem Geldbeutel zuliebe, sollte man einmal mehr schauen, was man in den Abfluss oder das Klo kippen möchte, welche Artikel man für die Körperhygiene verwendet und ob die Was gehört ins Klo? Es ist eigentlich ganz einfach: Das WC ist ausschließlich für die großen und kleinen Geschäfte zu nutzen. Einziger nicht natürlicher Stoff, der mit hinein darf, ist das WC-Papier. Alles andere muss über die Müllentsorgung oder Sammelstellen seinen Weg aus dem Haus finden. Die größten Belastungen entstehen in den städtischen Kanalisationen und Kläranlagen durch: Medikamente aller Art, feuchte Reinigungs-, Baby-, Brillen-, Erfrischungs- und Abschminktücher, Farben, Lösungsmittel und Chemikalien, Wattestäbchen, Menge der Medikamente vielleicht auch reduziert werden könnte. Es mag zwar in dem Moment bequemer sein, das Fett aus der Fritteuse im heißen Zustand den Abfluss hinunter zu kippen oder unsinnig erscheinen, warum man das Auto nicht mehr vor der eigenen Haustür mit giftigen Chemikalien (auch die Bio-Seife macht es in diesem Fall nicht besser) waschen darf. Aber all diese kleinen Bequemlichkeiten belasten im großen Ausmaße die Umwelt. Das erstarrte Fett verstopft die Rohre, Chemikalien werden ungefiltert in Flüsse zurück geleitet und die Reinigung des Wassers wird immer teurer und aufwendiger. Wir sollten uns lieber einmal mehr darüber informieren, was in den Abfluss darf und was nicht und was sich in unseren Produkten befindet. Oder möchten Sie einen Fisch mit agressiv reinigenden Substanzen, Mikroplastik und Lavendelduft auf dem Teller liegen haben? Michaela Siemers Hygieneartikel, Speisereste, Öl und Fett. Tipp! Zur chemiefreien Reinigung der Toilette kann z.B. auch Essig oder Zitronensäure verwendet werden. 13 Sie sorgen sich um die Gesundheit Ihrer Zähne? Zeit, dass wir uns ein bisschen näher kennen lernen! DAS TEAM VON DR. BUCHWALD & PARTNER BERÄT SIE GERN… RUFEN SIE UNS AN! Debstedter Weg 7 · 27578 Bremerhaven · Telefon (04 71) 9 84 10 · www.buchwaldpartner.de www.braue.info Dr. Judith Buchwald · Hosein Raissi · Dr. Bernhard Buchwald jun. · Anke Janßen (Praxis-Managerin) Dr. Bernhard Buchwald · Meike Reeckmans · Mari-Christine Kono


LAUFPASS 04/2016
To see the actual publication please follow the link above