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Corona-Exodus – Deutschland wandert aus

Corona-Exodus – Deutschland wandert aus
Airport Madrid: die großen Gates sind leergefegt.. Foto: Wolfgang Jeschke

In Südamerika werden die Hotelzimmer knapp. Die Immobilienpreise steigen. Es wird wieder mehr ausgewandert.

aus Südamerika berichtet Wolfgang Jeschke

Gründe für Auswanderungsgedanken gibt es viele: Die anhaltende Verweigerung der Grundrechtsausübung durch Regierung und Judikative, der Impffaschismus, die Regularien gegen Kinder, Alte und Gesunde – aber auch die angekündigte Demonetarisierung der Bevölkerung sind Motive genug, sich anderweitig umzuschauen.

Schon die Reise nach Südamerika ist eine dystopische Erfahrung. Alle großen Drehkreuze der Welt sind leergefegt. Wo bis vor der Corona-Inszenierung Reisefieber, Aufregung und geschäftiges Treiben herrschten, bestimmt nun Corona-Disziplin die kontrollierten Bewegungen an den Airports. Frankfurt, Paris, Madrid – wo auch immer man ein- oder umsteigt findet sich das gleiche Bild: gähnende Leere auf den Gates, geschlossene Bars und Geschäfte, maskierte Putzkolonnen und strenge Kontrollen überall.

In Deutschland sieht man derzeit mehr schwer bewaffnete Sicherheitsbeamte. Sie tragen ihre Schnellfeuerwaffen bedrohlich deutlich vor sich her. Wollen sie damit ein Virus erschießen? Oder einen Gesunden, einen Nichtgeimpften, negativ Getesteten? Noch fragt niemand nach dem Impfpass. Aber seine Vorbereitung ist in vollem Gange.

Das Mittel der Überzeugung ist die bürokratische Aufblähung der Reiseaufwände mit Formalitäten. Wir brauchen: Reisepass, negativen PCR-Test, frisches Maskenbefreiungsattest, Versicherungsbestätigung mit Covid-Kostenübernahmegarantie, Gesundheitserklärung für das Einreiseland mit QR-Code.

An zahlreichen Flughäfen wird man nicht mehr nur duchleuchtet und abgetastet. An den Durchgängen stehen Wärmebildkameras, welche die Gesichter thermisch scannen und die Körpertemperatur messen. Alle Kontrollen dauern ewig, Kinder schreien, ältere Reisenden suchen nach nicht vorhandenen Sitzgelegenheiten, Abstandkontrolleure vertiefen die erlernte Distanz. Ein Businessticket erweist sich jetzt als echter Vorteil – Privilegien für die Eliten.

Das Szenario erinnert eher an einen Gefangenentransport, denn an eine Reise. Sicherheits- und Hygienepersonal umwuselt die Reisenden. Die Verfahren vertiefen die induzierte Illusion einer pandemischen Bedrohung. Ihr inneres Ziel ist klar: Wenn man künftig all dieses Drangsal mit der regelmäßigen Impfung und dem Nachweis durch elektronische oder implantierte Chips vermeiden kann, werden die meisten Menschen es tun. Das zeigt die aktuelle Impfbereitschaft der Menschen. Kaum jemand lässt sich die Flüssigkeit spritzen, weil er sich davon einen gesundheitlichen Vorteil verspricht. Sie wollen reisen und einkaufen und ins Restaurant und nehmen dafür auch tödliche Nebenwirkungen der Flüssigkeit in Kauf.

Wer aber glaubt, der tiefe Staat sei in Süd- und Lateinamerika nicht aktiv, der irrt. Beispiel Paraguay: Hier errichten die USA in der Hauptstadt Asuncion derzeit ein mehrere Hektar großes Areal für ihre Interessensvertretung, einschließlich neuer CIA-Stützpunkte. Von hier aus soll das zentrale Mittelamerika kontrolliert werden, so unser Informant. Von 125 Millionen Euro Baukosten ist die Rede. Überhaupt folgen die meisten Staaten in Süd- und Mittelamerika den Vorgaben der US-Regierung. Hier wird mehr Maske getragen als in Deutschland, Schweiz, Österreich. Die leichtgläubigen Menschen haben Angst vor „El Covid“ – wundern sich aber, dass sie niemanden kennen, der daran gestorben wäre. Sie fahren zu dritt auf unbeleuchteten Motorrädern, in Sandalen, ohne Helm, aber mit Maske.

Vor wenigen Tagen starben in Paraguay 80 Menschen an den Folgen der Impfung. Es gab Aufstände und Proteste. Die Menschen stellen jene Fragen, die man in Deutschland nur aus der diskriminierten Ecke der Aufgeklärten hört: „Was ist hier passiert?“, „Gebt uns die Daten!“, „Sagt die Wahrheit!“ In Deutschland fragen die Menschen nach der Impfung und den aktuellen Corona-Regeln. Braves Volk.

Auch die Immobilienpreise steigen. Das gilt für Paraguay ebenso wie für Brasilien, Uruguay, Panama und Mexiko. Im Vergleich zu Deutschland, wo die Immobilienblase regiert, sind sie dennoch niedrig. Eine Farm mit 40 Hektar Land kann man hier für 250 tausend Euro bekommen. Einige Einwanderungsländer erhöhen die Anforderungen an Einwanderer, andere senken sie.

Auf unserer Reise treffen wir überall Familien, die Deutschland verlassen wollen. Sie verlassen die sichere Scholle und gehen Risiken ein, die sie sich nie hätten zumuten wollen. Die Veränderungen in Deutschland sind ihnen zu groß, zu bedrohlich, zu einengend, machen ein Bleiben perspektivlos. Es ist zwar ihre Heimat, aber nicht mehr ihr Land.

2 Bemerkungen

  1. Das heisst also Umvolkung durch Heimatverlust

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    • Eher weniger. Die Meisten werden zurückkommen, denn der Ausland ist, sagen wir mal vorsichtig, für an Ordnung gewöhnten Deutschen eher ungenießbar.

      Meine Meinung. Die Zukunft wird’s zeigen… Außer Deutschland verreckt noch mehr im Sumpf der Korruption, wie sich das in den letzten 10 (?) Jahren in cressendo zeigt.

      Aber als Option soll man sich eine solche nicht ausschließen.

      Wir werden sehen…
      Und auf alles vorbereitet sein.

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