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Sterblichkeit 2020 niedriger als 2018

Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes (2020: blaue Linie) weisen aus, dass die Grippewelle in diesem Jahr milder ausgefallen ist. Die Statistik zeigt eine leichte Erhöhung der Sterblichkeit in Deutschland Ende April – einen Monat nach Verhängung des Lock Downs. Insgesamt zeigt sich ein normaler Sterblichkeitsverlauf. In 2018 (hellgraue Linie) verlief die saisonale Grippe wesentlich intensiver. Es starben im Grippewinter 2017/2018 über 25.000 Menschen mit einem Grippeinfekt oder an den Folgen der Influenza – diese Übersterblichkeit ist in der Grafik gut zu erkennen. Betroffen waren hier wie in jedem Jahr besonders Menschen mit Vorerkrankungen, sehr betagte Menschen und Menschen in der prefinalen Phase ihres Lebens. Die konservative Exzess-Schätzung des Robert-Koch-Instituts RKI belief sich auf 25.100 Grippetote (Quelle hier).

Quellen: www.destatis.de sowie der Saisonbericht des RKIs: https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2018.pdf

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