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Aussetzen der Pflicht für häusliche Beratungsbesuche

Aussetzen der Pflicht für häusliche Beratungsbesuche

Aussetzen der Pflicht für häusliche Beratungstermine (Foto: wavebreakmedia/shutterstock.com)

Als Pflegegeldempfänger ist man gesetzlich dazu verpflichtet, einen Beratungsbesuch in Anspruch zu nehmen. Um das Infektionsrisiko während der Corona-Pandemie für die Pflegenden und ihre Angehörigen zu minimieren und die Beratungspersonen in der pflegerischen Versorgung einsetzen zu können, werden bis einschließlich 30. September 2020 die Hausbesuche gesetzlich ausgesetzt. Das Pflegegeld erhält man weiter ausgezahlt.

Als Pflegegeldempfänger mit Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5 muss man einen Beratungsbesuch bei sich zu Hause in Anspruch zu nehmen, um keine finanziellen Nachteile zu haben. Der Besuch erfolgt in der Regel durch einen zugelassenen Pflegedienst. Er dient der pflegepraktischen Unterstützung der pflegenden Angehörigen und soll die Qualität der häuslichen Betreuung sichern und findet – je nach Pflegegrad – halb- oder vierteljährlich statt. Ruft man die Beratung nicht ab, ist die Krankenkasse gesetzlich verpflichtet, das Pflegegeld zu kürzen oder im Wiederholungsfall sogar zu entziehen.

Sollte Ihre häusliche Pflege infolge der Corona-Pandemie nicht mehr sichergestellt werden können oder sollten Sie weitere Fragen rund um das Thema Pflege haben, ist die AOK Bremen/Bremerhaven für Sie da. Ansprechpartner: Manuel Teute, Telefon: 0471-16-672, E-Mail: Manuel.Teute@hb.aok.de. Weitere Infos zum Thema Pflege sind auch unter www.aok.de/pflege zu finden.

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