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Danke, Martin! Wir wollen Dir, dem Vater der Reformationen, einfach Danke sagen

Danke, Martin! Wir wollen Dir, dem Vater der Reformationen, einfach Danke sagen

Martin Luther (Illustration: Vivitta/shutterstock.com)

Nicht dafür, dass Du dazu aufgerufen hast, dass man Synagogen oder Schulen von Juden „mit Feuer anstecke“.

Nicht dafür, dass Du gefordert hast, „dass man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre“.

Nicht dafür, dass Du verlangt hast, „dass man ihren Rabbinen bei Leib und Leben verbiete hinfort zu lehren“.

Nicht dafür, dass Du das Judentum als „verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding“ und die Juden als „Plage, Pestilenz und alles Unglück“ beschrieben hast.

Nicht dafür, dass Du Hitler als Vorbild gedient hast und er über Dich gesagt hat: „Mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung, sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen.“

Nicht dafür, dass Du Frauen als „Unkraut“ verspottet und sie zum Schweigen aufgefordert hast.

Nicht dafür, dass Du zum Mord an Bauern aufgerufen hast.

Nicht dafür, dass Du auch die Türken zutiefst beleidigt hast.

Sondern dafür, dass Du uns einen neuen Feiertag geschenkt hast! 

Danke, lieber Martin, für den freien 31. Oktober – endlich auch in Niedersachsen und Bremen!

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