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Lieder-Poetry-Kabarett-Wahnsinn

Lieder-Poetry-Kabarett-Wahnsinn

Mackefisch (Foto: Max Saufler)

Denn sie tun, was sie tun und das richtig gut: Das Capitol ist zurück aus der Sommer-Corona-Pause und startet mit einem Superprogramm in die Herbstsaison. Ob poetisch-politische Lesung, böses Kabarett oder Satire aus einem Paralleluniversum – es gibt wieder einiges zum Nachdenken und Lachen, aber Vorsicht: das könnte ansteckend sein!

Anka Zink
Foto: Linn Marx

Anka Zink

Haben Sie auch so viele Talente, die Sie der Welt zeigen könnten, wenn die Welt dann mal endlich zu Ihnen hingucken würde? Eigentlich weiß es jeder von uns längst: Jetzt bin ich dran! Für Bescheidenheit und Zurückhaltung ist in Zeiten der Selbstinszenierung keine Zeit mehr. Es wird immer wichtiger wichtig zu sein. Überall locken Supermodels, Superfood, Superschnäppchen und Supersex. Alle sind super fit, super schön, super jung, super geil – zumindest auf ihren Selfies. Nur die Normalos sind weg – aus unserem Viertel, unserer WhatsApp-Gruppe und auf Instagram. Jeder ist längst für sich ein Unikat und in seiner Welt berühmt. Aber wer ist noch übrig, um uns zu bewundern? Und wofür? Anka Zink hat mit ihrer Wichtig-Tuer-Entlarv-Liste und dem ultimativen Narzissten-Selbsttest zwei Apps zur Rettung des gesunden Menschenverstandes erfunden. Das wird ein höllischer Spaß für alle, die böses Kabarett mögen, Vorurteile lieben und Ungerechtigkeit hassen.
Samstag, 5. September, 20.00 Uhr


Kübra Gümüsay
Foto: Paula Winkler

Kübra Gümüsay

Das Buch „Sprache und Sein” von Kübra Gümüsay folgt einer Sehnsucht: nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt. Nach wirklich gemeinschaftlichem Denken in einer sich polarisierenden Welt. Kübra Gümüsay geht der Frage nach, wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. Sie zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden – und sich nur als solche äußern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen – in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse?
Donnerstag, 29. Oktober, 20.00 Uhr


Jan-Peter Petersen
Foto: Lustspielhaus

Jan-Peter Petersen

Was haben Ursula von der Leyen, Olaf Scholz und die Gorch Fock gemeinsam? – Sie haben dasselbe Baujahr. Das macht die Sanierung teuer, da wird es schwierig mit den Ersatzteilen. Auslaufmodelle eben. Aber was ist, wenn wir unsere Zukunft bereits hinter uns haben? Selbst unser Planet als begehbare Lebensgrundlage hat seinen Zenit offenbar bereits überschritten. Jan-Peter Petersen startet live auf der Bühne ein Experiment. In seinem kabarettistischen Paralleluniversum zeigt er sich als Überlebenskünstler und seziert amüsiert die Tagespolitik. Auf dem Breitband der Aktualität produziert er faustdicke Wahrheiten und andere Lebenslügen: Jan-Peter Petersen verfolgt den politischen und persönlichen Schadstoffausstoß nach dem Verursacherprinzip. Germany‘s Next Ex-Model auf dem Catwalk der Satire.
Mittwoch, 4. November, 20.00 Uhr


MACKEFISCH

Das Motto von MACKEFISCH ist simpel: Wenn zwei Leute gleichzeitig Klaviertasten, Gitarrensaiten, einen Steppschuh, eine selbstgebaute Koffer-Bassdrum und viel Klimbim bedienen und dabei zweistimmig singen können – dann sollten sie das auch tun. Und wenn dann noch wilde, poetische und bitterböse Texte über Weltuntergang und Wolf, peinliche verliebte Pärchen und fröhliche Stalker, über Annegret, die allgemeine Angst, ein Auto aus Realität und Glitzer dabei sind – dann sollte man da hingehen und sich auf den absoluten LiederPoetryKabarettWahnsinn freuen. 
Samstag, 14. November, 20.00 Uhr

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