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Rock The Board – Stand up Paddling in Bremerhaven

Stand-Up-Paddling – Bremerhaven Weser Geeste (Foto: Kanu-Verein Unterweser e.V.)

Surfen oder doch lieber Paddeln? Wieso nicht beides? Stand Up Paddling (SUP), auf Deutsch Stehpaddeln, ist eine Sportart, bei der man aufrecht auf einem schwimmfähigen Brett – das man sich wie eine härtere Luftmatratze vorstellen kann – steht und ein Stechpaddel benutzt, um sich darauf fortzubewegen. „Der Sport erfreut sich großer Beliebtheit, gerade weil er so einsteigerfreundlich ist“, sagt Julia Donandt, Ansprechpartnerin für das Stand Up Paddling des Kanu-Vereins Unterweser e.V..

Der Verein hat verschiedene Angebote um diese Sportart, professionell angeleitet, zu erlernen. „Wobei dies nicht wirklich schwer ist“, fügt Donandt hinzu. Sie selbst ist begeisterte Paddlerin und erklärt, worum es bei dieser Sportart geht und was sie daran begeistert: „Für mich ist das SUP, bei dem ich aufrecht stehend, meinen Körper ausbalancieren muss ein idealer Ausgleich zu meinem Bürojob, bei dem ich den ganzen Tag am Schreibtisch sitze“, erklärt Donandt.

Ein sehr niedrigschwelliger Sport, der einem aber trotzdem viel abverlangt – zumindest am Anfang. Nach den ersten Mal Paddling kann man sich definitiv auf einen kleinen Muskelkater einstellen, stellt die Paddlerin in Aussicht. Das liegt daran, dass viele, die diese Sportart zum ersten Mal ausprobieren sich sehr stark verkrampfen, um die Balance auf dem Brett nicht zu verlieren. „Nach ein paar Versuchen gewöhnt man sich aber daran und hat keine Probleme, sich auf dem Brett ganz unverkrampft zu halten“.

Ein Sport-Ass muss man für SUP nicht sein und es ist auch innerhalb kürzester Zeit erlernbar. Es ist wie ein ganzheitliches Training bei dem man die Körperspannung und ausgewogene Bewegungsabläufe schult und dabei die Gelenke schont und den Kreislauf in Schwung bringt. Julia Donandt nutzt das Board darüber hinaus auch für Yoga-Übungen und Meditation auf dem Wasser. Dafür eignen sich am besten ruhige Gewässer, denn die leichten Schwankungen haben einen sehr entspannenden Effekt.

Paddling kann man in eigentlich jedem Gewässer, dennoch sollte man sich vorher informieren, wo es auch erlaubt ist, schlägt Donandt vor. Stehende Gewässer wie Seen eignen sich natürlich ideal für Anfänger, wie der Sieverner oder der Spadener See. Fortgeschrittene können auch in fließenden Gewässern, wie der Geeste oder am Weserstrandbad in der Weser, ihre Paddelkünste auf die Probe stellen.

Die Ausrüstung für das Paddling ist nicht ganz billig. Mit ungefähr 700 Euro aufwärts muss man für ein Board samt Paddel rechnen. Beim Kanu-Verein bekommt man die Gelegenheit, sich in dem Sport zu versuchen, ohne gleich ein Vermögen ausgeben zu müssen. Wer das Stand Up Paddling gern einmal ausprobieren möchte, kann sich einfach beim Kanu-Verein Unterweser e.V. melden.

WEITERE INFORMATIONEN AUF
WWW.KVU.DER-NORDEN.DE/STAND-UP-PADDLING

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