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Lebensmittel verschenken statt wegwerfen

Lebensmittel verschenken statt wegwerfen

Foto: happykanppy/shutterstock.com

Das Thema Lebensmittelrettung ist in aller Munde – denn mittlerweile verstehen die Menschen immer mehr, dass sich an der Verschwendung von Lebensmitteln dringend etwas ändern muss. Eine erschreckende Zahl von Lebensmitteln landet jährlich im Müll, ohne dass eine Verwertung stattfindet und obwohl die Lebensmittel noch essbar wären.

Die Rettung dieser Lebensmittel kommt in Form einer unkommerziellen Bewegung, dem „Foodsharing“ daher. Alle Teilnehmer arbeiten ehrenamtlich und kooperieren mit Lebensmittel-Geschäften, Firmen und Unternehmen, deren Lebensmittelreste bisher in der Tonne landeten. Die Lebensmittel werden von „Foodsavern“ abgeholt werden und dann kostenlos zu „Fair-Teilern“ gebracht werden, die sie anschließend kostenlos verteilen. 

Fair-Teiler in Bremerhaven

Ein solcher Fair-Teiler ist das Café Findus in Bremerhaven – die gute Stube für Esskultur. Die geretteten Lebensmittel stehen auf einem kleinen Marktstand vor dem Café und laden jeden zur kostenlosen Mitnahme ein, nachdem die Lebensmittel, die nicht auf den städtischen Wochenmärkten verkauft wurden, durch Schenkung gerettet wurden. Damit sogar die Lieferung an die Fair-Teiler nachhaltig erfolgen kann, wurde mithilfe vieler Unterstützer ein Lastenfahrrad über eine Crowdfunding-Aktion finanziert.

Lebensmittel aus Mülltonnen zu retten, ohne Einverständnis des „Wegwerfenden“ und das Weitergeben für Geld ist in Deutschland unter Strafe verboten. Ebenso das Verschenken von Speisen aus geretteten Lebensmitteln ist für Gewerbetreibende verboten! Darum haben die deutsche Umwelthilfe und die Foodsharing-Bewegung eine Petition gestartet, die das Bundeslandwirtschaftsministerium aufgefordert, sich für sofortige Rechtssicherheit einzusetzen und das Retten von Lebensmitteln zu vereinfachen.

Petition unterstützen und weitere Informationen: www.foodsharing.de
Findus: www.findusesskultur.de
Retten: www.toogoodtogo.de oder www.mundraub.org

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