Seite auswählen

Die Gesichtsmaske: Torheit im Rückblick

Die Gesichtsmaske: Torheit im Rückblick
Forto: Egrigorovich / Shutterstock.com
„Es ist nur eine Maske“: Globale Wirkung des Masken-Wahnsinns ( K. BIRB )

Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass Gesichtsmasken nicht gegen Epidemien von Atemwegsviren helfen. Warum ist ein Großteil der Welt trotzdem auf den Gesichtsmaskenwahn hereingefallen? Zehn Gründe.

1) Das Tröpfchenmodell

Viele „Gesundheitsbehörden“ haben sich auf das überholte „Tröpfchenmodell“ der Virusübertragung verlassen. Wenn dieses Modell richtig wäre, würden Gesichtsmasken tatsächlich funktionieren. Doch in Wirklichkeit spielen Atemwegströpfchen – die definitionsgemäß nicht eingeatmet werden können – bei der Virusübertragung fast keine Rolle. Stattdessen werden Atemwegsviren über viel kleinere Aerosole und möglicherweise auch über einige Objektoberflächen übertragen. Gesichtsmasken wirken gegen keinen dieser Übertragungswege.

2) Das asiatische Paradoxon

Im ersten Jahr der Pandemie wiesen mehrere ostasiatische Länder eine sehr niedrige Coronavirus-Infektionsrate auf, und viele „Gesundheitsexperten“ nahmen fälschlicherweise an, dass dies auf die Gesichtsmasken zurückzuführen sei. In Wirklichkeit lag es an den sehr schnellen Grenzkontrollen in einigen Nachbarländern Chinas sowie an einer Kombination aus metabolischen und immunologischen Faktoren, die die Übertragungsraten reduzierten. Dennoch wurden viele ostasiatische Länder schließlich auch von dem Coronavirus überrollt (siehe nachstehende Grafiken).

3) Die tschechische Fata Morgana

Im Frühjahr 2020 war die Tschechische Republik eines der ersten europäischen Länder, das Gesichtsmasken einführte. Da die tschechische Infektionsrate zunächst niedrig blieb, schlossen viele „Gesundheitsexperten“ fälschlicherweise, dass dies auf die Masken zurückzuführen sei. In Wirklichkeit haben die meisten osteuropäischen Länder die erste Welle der Epidemie einfach verpasst. Einige Monate später wies die Tschechische Republik die höchste Infektionsrate der Welt auf, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ein Großteil der Welt bereits Gesichtsmasken eingeführt.

4) Gefälschte Wissenschaft

Jahrzehntelang haben Studien gezeigt, dass Gesichtsmasken nicht gegen Epidemien mit Atemwegsviren helfen. Doch mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie und dem zunehmenden politischen Druck (siehe unten) erschienen plötzlich Studien, die das Gegenteil behaupteten. In Wirklichkeit handelte es sich bei diesen Studien um eine Mischung aus verfälschten Beobachtungsdaten, unrealistischen Modellierungs- und Laborergebnissen und regelrechtem Betrug. Die einflussreichste betrügerische Studie war eine von der WHO in Auftrag gegebene Metastudie, die in The Lancet veröffentlicht wurde.

5) Asymptomatische Übertragung

Ein weiterer Faktor, der zur Einführung der Maskenpflicht beitrug, war die Idee der „asymptomatischen Übertragung“. Die Idee war, dass jeder eine Maske tragen sollte, da auch Menschen ohne Symptome das Virus übertragen könnten. Die Bedeutung der asymptomatischen und der präsymptomatischen Übertragung ist nach wie vor umstritten – bis zur Hälfte aller Übertragungen könnte präsymptomatisch erfolgen -, aber so oder so, Gesichtsmasken wirken einfach nicht gegen die Übertragung durch Aerosole.

6) Politischer Druck

Mehrere politische Faktoren trugen zur Einführung der Maskenpflicht bei. Erstens wollten einige Politiker einfach „etwas“ gegen die Pandemie unternehmen; zweitens dachten einige Politiker, dass Gesichtsmasken einen „psychologischen Effekt“ haben und die Bürger zu größerer Vorsicht „ermahnen“ könnten (wenn überhaupt, hatte dies den gegenteiligen Effekt: ein „falsches Gefühl der Sicherheit“ zu erzeugen); drittens nutzten einige Politiker die Maskenpflicht, um ihre Bevölkerung später zu zwingen, Massenimpfungen zu akzeptieren.

Darüber hinaus gab es einen Teufelskreis zwischen Wissenschaft und Politik: Die Politiker behaupteten, „der Wissenschaft zu folgen“, aber die Wissenschaftler folgten der Politik. So gab die WHO bekanntlich zu, dass ihre aktualisierten Maskenrichtlinien eine Reaktion auf „politische Lobbyarbeit“ und nicht auf neue Erkenntnisse waren.

7) Die Medien

Es überrascht vielleicht nicht, dass die meisten Medien die betrügerische Wissenschaft und den politischen Druck zur Durchsetzung der Maskenrichtlinien einfach weiterverbreiteten. Nur einige unabhängige Medien und einige wirklich unabhängige Experten stellten die Gültigkeit der zugrunde liegenden Beweise in Frage.

8) „Chirurgen tragen Masken“

Chirurgen tragen Masken, also müssen sie auch wirksam sein, oder? Dies war ein weiterer Faktor, der zu dem Missverständnis über Gesichtsmasken beitrug. In Wirklichkeit tragen Chirurgen Masken nicht gegen Viren, sondern gegen viel größere Bakterien, aber was noch wichtiger ist: Studien haben längst gezeigt, dass selbst die Masken von Chirurgen keinen Unterschied in Bezug auf bakterielle Wundinfektionen machen.

9) Irreführende Memes

Um Nutzer sozialer Medien mit niedrigem IQ von der Wirksamkeit von Gesichtsmasken zu überzeugen, wurden mehrere unwissenschaftliche Memes erstellt. Das berüchtigtste Mem war wohl das Mem „in die Hose pinkeln“, das von vielen „Gesundheitsexperten“ verbreitet wurde. Viele dieser Meme nutzten die Tatsache aus, dass die meisten Menschen einfach nicht wissen, wie klein und allgegenwärtig virale Aerosole wirklich sind.

10) Verdoppelung

Nachdem weltweit Maskenpflicht eingeführt und Hunderte von Milliarden Dollar für Masken ausgegeben worden waren, wurde einmal mehr deutlich, dass Masken gegen Epidemien von Atemwegsviren einfach nicht funktionieren (siehe Grafiken unten). Doch zu diesem Zeitpunkt wollten weder Politiker noch „Gesundheitsexperten“ noch die betrogenen Bürger, die sie monatelang tragen mussten, dies zugeben.

Stattdessen gaben einige „Gesundheitsbehörden“ nach und erzwangen eine Maskierung im Freien (sogar an Stränden), eine doppelte Maskierung oder eine N95/FFP2-Maskierung. Die einzige neue wissenschaftliche Erkenntnis, die während der Coronavirus-Pandemie gewonnen wurde, war, dass selbst die N95/FFP2-Maskenpflicht überhaupt nichts bewirkt hat.

Bonus: Die Ausnahme, die die Regel bestätigt

Nur sehr wenige Länder in der Welt haben sich dem Maskenwahn widersetzt. Das berühmteste Beispiel ist sicherlich Schweden, das sich auch dem Lockdown-Irrsinn widersetzt hat. Es überrascht nicht (aus wissenschaftlicher Sicht), dass die schwedische Coronavirus-Sterblichkeit unter dem europäischen Durchschnitt liegt. Dennoch zeigten die vielen bösartigen Angriffe gegen Schweden durch einen Großteil der internationalen Medien, wie schwierig es war, während dieser bizarren Pandemie der wirklichen Wissenschaft zu folgen.

Wie Gesichtsmasken und Abriegelungen versagten
Die folgenden Diagramme zeigen, dass die Infektionen in erster Linie durch saisonale und endemische Faktoren verursacht wurden, während Maskenverordnungen und Verbote keine erkennbaren Auswirkungen hatten (Grafiken: Ian Miller).

Dieser Artikel erschien zuerst bei Swiss Policy Research: https://swprs.org/the-face-mask-folly-in-retrospect/. Swiss Policy Research (SPR) ist ein unabhängiges Forschungs- und Informationsprojekt zu geopolitischer Propaganda in Schweizer und internationalen Medien.

Unterstützten Sie das unabhängige Rechercheportal Swiss Policy Research hier: https://swprs.org/donationen/

Trackbacks / Pingbacks

  1. Die Gesichtsmaske: Torheit im Rückblick | LAUFPASS.com – Kon/Spira[l] - […] LAUFPASS | Das Magazin für Nachdenkliche in bewegten Zeiten — Weiterlesen laufpass.com/wissenschaft/die-gesichtsmaske-torheit-im-rueckblick-2/ […]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.